Saison 2006
22.04.2006 4. AOK - SPREEWALDMARATHON in Lübben
Facts: 198,5 km, ca 500 hm, in 6h 5 min sind 33,0 km/h,
Auch in diesem Jahr startete unsere Saison im Spreewald. Ein Rad-Sport-Event der Extraklasse. Was hier den Radsportlern geboten wird ist des Lobes wert. Auf 200 km sehr gut ausgeschildert. Es gab warmen Tee, EIERKUCHEN und sogar Würstchen. Hier können sich viele Veranstalter eine Scheibe abschneiden. Am Tag zuvor kleiner Warm up zum Tropical Island mit kleineren Off-Road Einlagen und abschliessender Panne.
Die Göltzschtal-Radler waren diesmal mit neun Fahrern und einer Fahrerin am Start. Es ging wieder einmal voll zur Sache. Zwischen 35 und 40 km/h ging es auf den Rundkurs und man musste schon ganz schön reintreten um die Gruppe zu halten. Gerade bei steilen Kurven gab es einen Ziehharmonikaeffekt und man musste dem Feld hinterher sprinten um dran zu bleiben Nach 200 km wurde es mit 6h und 5 min ein 33iger Schnitt, doch viel länger hätte die Tour auch nicht sein sollen. Ein absolutes Highlight ganz am Anfang der Saison. Der Spreewald-Rad-Marathon steht ganz dick in unserem Kalender.
20.05.2006 Freiensteinauer Vulkan-Marathon 1.Supercup 2006
Facts: ca. 203 km, ca 2700 hm, in 8h 26 min sind 23,9 km/h,
Ein sehr anspruchsvoller Radmarathon mit einem andauernden Auf und Ab. Sehr gute Verpflegung mit vielen freundlichen Helfern. Es hätte ein so schöner Tag werden können wenn nicht ab ca. km 100 ein stürmischer Gegenwind und Dauerregen das Radfahren zur Qual werden liesen.
10.06.2006 2. Vogtland - Mounty - Tour
Facts: ca. 94,85 km, in 6h 26 min sind 18,9 km/h,
Wieder eine schöne Tour mit Janet, Carbon-Tobi, Dietmar und Martin. Gemütlich mit unbedingtem Blick für unser schönes Vogtland. Bestimmt nicht das letzte Mal !!!
30.07.2006 Arber Radmarathon
Facts: ca. 177,00 km, in 6h 43 min sind 26,3 km/h,
Als wir uns 5.30 Uhr aus unserem Notquartier “ schälten ”, lag der Festplatz in einer dicken Nebelwolke. Das Gewitter am Vorabend lies die Nudelparty in Wasser fallen. Pünktlich 7.00 Uhr ging es an den Start der 170 km “ kleinen Arberrunde “. Zuvor beschenkte uns eine freundliche EON-Mitarbeiterin mit einem schicken EON-Arber-Marathon 06 Trikot. Relativ zügig fuhren wir unter Polizeischutz durch Regensburg in Richtung Bayrischer Wald. Ein ständiges Auf und Ab bis wir den Abzweig der 250 km Strecke in Kötzting bei ca. km 70 erreichten. Der grosse Arber “ drohte “ von weitem und genau hier waren wir froh die B Strecke gewählt zu haben. Der Wurzelspitz, die Anhöhe mit Verpflegungspunkt in Kolmberg sowie die Maibrunner Höhe mit 990 m waren genug für meine Bandscheibe und meine 90 kg ! Letztere genannter Punkt parallel an einem Skihang bei St.Engelmar waren für mich die schwersten, ich denke auch die steilsten. Ziemlich schnell ging es bergab ( meine Höchstgeschwindigkeit um die 75 km/h ) bis zum Gegenanstieg nach Falkenfels, dann wieder hinab nach Saulburg zum letzten Verpflegungspunkt Dort lockte ein “ Freibier “ , doch ein richtiger Appetit wollte nicht aufkommen, erste Krämpfe zeigten mir deutlich meinen Trainingszustand. Die letzten 35 km “ heizten “ wir in einer Achtergruppe zwischen 32 - 38 km/h neben Donau und vorbei an der Walhalla zurück nach Regensburg. Während der gesamten Tour hielten die Polizei und eine Vielzahl freundlicher Helfer fast alle Kreuzungen den Radsportlern frei, doch in Regensburg wurden wir sogar auf den Radweg verfrachtet, ist aus Sicherheitsgründen vielleicht auch besser so. Ein Riesen Volksfest und eine “ eiskalte Dusche “ erwartete dann die ca. 6000 Starter die zusätzlich mit einem Finisher - Trikot, einem Essen und zwei Freigetränken überrascht wurden.
Herzlichen Dank den Veranstaltern dieses Mega-Rad-Events, wir kommen bestimmt wieder !
Saison 2007
21.04.2007 5. AOK - SPREEWALDMARATHON in Lübben
Facts: 195,1 km, in 5h 48 min sind 33,6 km/h,
Hier geht es nicht um die Wurst sondern um die Gurke.
Vorzugsweise um die GOLDENE
Unsere diesjährige Spreewaldtour startete bereits Donnerstag Abend, denn wir wollten am Freitag zeitig los. Der Wetterbericht hielt was er versprach. Freitag Früh, 2 Grad, Mittag 12 Grad und ein sehr kalter, böiger N/W Wind. Nach einer ca. 60 km lockeren Spreewaldrunde erreichten wir unseren Padelbootverleih. Eine vier-stündige Paddeltour führte uns durch den Spreewald nach Lehde. An dieser Stelle kann ich nur jedem Radsportler empfehlen nicht nur um den Spreewald zu “heizen”, sondern sich die Zeit zu nehmen um dieses friedliche Stück Natur zu genießen.
Am nächsten Morgen pünktlich 7.00 erfolgte der Start für die Fahrer der 200 km Strecke. Wir hatten Traumwetter wenngleich sich null Grad am Start schon etwas kalt anfühlen. Eine neue Streckenführung führte uns über das Tropical Island. Mit einem Schnitt von 35km/h heizte eine ca. 30 Fahrer starke Spitzengruppe von Kontrollpunkt zu Kontrollpunkt. An den Stempeltischen hatte man das Gefühl es geht um den Tour-Sieg. Die feinen Eierkuchen die freundliche Damen in sorbischer Tracht für uns vorbereitet hatten wurden lieblos rein gefressen. Und schon ging es weiter, denn keiner wollte die Gruppe verlieren. Leider verpasste ich den Start der Gruppe am vorletzten Kontrollpunkt in Burg. Ein Versuch die vorraus fahrende Gruppe doch noch zu erreichen scheiterte kläglich, in Höhe der Gotenburg bekam ich die Quittung, es ging nichts mehr.
Mein Freund Martin schleppte mich nach Lübbenau, in den letzten 15 km nach Lübben erholte ich mich wieder und wir erreichten das Ziel nach 195 km in 5h 48min, immerhin noch mit einem Schnitt von 33.6 km/h !!! Wieder einmal ein bestens organisierter Wettkampf, ein Dank an alle freundlichen Helfer.
20.05.2007 Göltzschtal - Radwandertag
06.08.2007 Netzschkau -Fichtelberg - Netzschkau
Facts: 180 km, in nicht ganz 8h sind 23 km/h, bei fast 2700 hm
Viele Wege führen nach Rom, viele Wege führen zum Fichtelberg. Eine Rad-Tour zum Fichtelberg ist immer eine Herausforderung und ohne Training kaum zu schaffen. Knapp 180 km und ca. 2500 hm sind auf jedenfall zu bewältigen, egal ob man über Eibenstock, Johanngeorgenstadt und dem Tellerhäuser fährt oder die viel reizvollere Strecke über die CSR nimmt. Unsere Route führte uns diesmal über Mühlleiten, Aschberg, Bublava, Jeleni, Neuhammer, Horni Blatna und Bozi Dar ( Gottesgab) zum 1214m hohen Fichtelberg. Eine sehr ruhige Strecke auf rauhem Asphalt durch tschechische Dörfer, herrlichen Wäldern, vorbei an Hochmooren und Hochgebirgswiesen.
Diese Route ist vielleicht nicht ganz so steil wie der Tellerhäuser obwohl sie mehr Höhenmeter zu haben scheint. Die Rückfahrt auf herkömmlicher Route forderte dann Ihren Tribut, mein Körper bzw. mein Magen hatte keine Lust mehr auf Radsport. Nur mit Hilfe meines oben zu sehenden Freundes Martin, gelang es mir zu “finishen”.